Am 1. Oktober übergab die Diakonie Kärnten das neue Montessorizentrum in Klagenfurt an die Kinder. Im Park des ehemaligen Klosters Harbach in Klagenfurt entstand aus dem alten Waschhaus ein Kinderhaus mit Kleinkindergruppe und Kindergarten für 60 Kinder. Gleich daneben wurde eine Montessorischule errichtet. Sie ist altersübergreifend strukturiert und bietet bis zu 80 Kindern die Möglichkeit, ihre Volksschulzeit anders zu erleben. In diesem Schuljahr besuchen 16 Kinder aller vier Schulstufen die neue Schule.
„In die beiden Gebäude mit gesamt über 1000 m2 Fläche haben wir 1,5 Mio. € investiert“, so der Rektor der Diakonie Kärnten, Pfarrer Mag. Hubert Stotter. „Unser Ziel ist es, Kindern ideale Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung zu bieten und lernen mit allen Sinnen zu ermöglichen. Dazu gehört die entsprechende Infrastruktur und bestens ausgebildete Montessoripädagoginnen und -pädagogen, die die Kinder respektvoll auf ihrem Weg begleiten und ihnen Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten eröffnen.“
Ab 15:00 Uhr fand dann die pädagogische Fachtagung „Entdeckerlust und Lernfrust“ statt, zu der über 120 Pädagoginnen und Pädagogen kamen.
Diakonie Kärnten ist größter Anbieter im Bereich der Montessoripädagogik in Kärnten
Auch in Treffen am Ossiacher See betreibt die Diakonie Kärnten ein großes montessoripädagogisches Zentrum. In Kindergruppe, Kindergarten, Montessorischule (1 - 8 Schulstufe) und Hort werden 200 Kinder auf Basis der Montessoripädagogik begleitet. „Unser nächstes großes Ziel ist es, in Villach ein Gymnasium mit modularer Oberstufe auf Basis der Montessoripädagogik zu errichten. Die Planungen laufen, ich hoffe, dass wir im nächsten Schuljahr starten können“ beschreibt Rektor Stotter den nächsten wichtigen Schritt zum Ausbau des reformpädagogischen Angebots in Kärnten.
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