Historische Entwicklung


Das Krankenhaus ist ein Teil der Stiftung de La Tour. Die Gründerin, Gräfin Elvine de La Tour, die sich schon früh für soziale Anliegen engagierte, erkannte auch die Problematik des Alkoholismus und der Spielsucht.

Aufgrund des Ersten Weltkrieges konnten Pläne zur Errichtung einer "Trinkheilstätte" nicht in Angriff genommen werden. 1928 wurde in der Kuratoriumssitzung der Stiftung ein Beschluss zum Bau einer speziellen Einrichtung in Treffen gefasst. Dieses Haus konnte 1931 mit 20 Betten eröffnet werden.

Der Zweite Weltkrieg beendete vorerst die ambitionierte Arbeit. In den Wirren der Nachkriegszeit wurde wiederholt der Versuch unternommen, das Projekt neu aufleben zu lassen. Konkreter wurden die Pläne 1978/79, indem das Kuratorium einen Neubau im Bereich der Stiftung in Treffen erwog.

Im Sommer 1979 wurde mit dem Bau des Krankenhauses de La Tour begonnen. 1983 konnte die Männerstation und 1987 die Frauenstation eröffnet werden.

Heute umfasst das Krankenhaus 56 Betten, 37 Betten stehen für Männer und 19 für Frauen aus allen österreichischen Bundesländer und Südtirol zur Verfügung.