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Diakonie startet Kampagne für "Jugendliche ohne Zukunft"
Jugendarbeitslosigkeit, Schulabbruch und Hoffnungslosigkeit sollen bekämpft werden

Die Diakonie hat eine Plakatkampagne unter dem Titel "Hoffnungsträger" gestartet und möchte damit "mit Nachdruck auf Jugendarbeitslosigkeit, Schulabbruch und Hoffnungslosigkeit hinweisen". Diakonie-Sozialexperte Martin Schenk betonte am Freitag, 4. November, bei einer Pressekonferenz: "Niemand darf verloren gehen." Es gehe darum, die Schnittstellen zwischen Schule, sozialer Arbeit und Ausbildung zu schließen und "präventiv und frühzeitig zu helfen". Gleichzeitig forderte Schenk einen "Rettungsschirm" für Kinder und Jugendliche.
In Kärnten unterstützt das Projekt "Jobcoaching" mit Mag. Daniela Lackner Jugendliche, die in einer sozialpädagogischen Einrichtung der Diakonie leben und Schwierigkeiten haben, einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Unterstützung ohne Hürden seien lebensnah, flexibel und unbürokratisch, sagte Martin Schenk. Die Diakonie schlägt einen Aktionsplan vor, der Bildungs-, Sozial- und Wirtschaftsministerium sowie Jugendagenden zusammenführt und Schule, Sozialarbeit und Ausbildung koordiniert.

 

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