Es gilt heute als unbestritten, dass die dicht verwobenen psychischen, physischen, familiären und sozialen Störungen, die im Verlauf einer Abhängigkeit entstehen, nur durch eine langfristige, mindestens zweijährige Nachbehandlungsphase entscheidend beeinflusst werden können.
Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, zusätzlich zu den ambulanten und stationären Akuteinrichtungen auch ausreichende regionale Nachbetreuungseinheiten zu schaffen. Diese sollten den Patienten von ihren Wohnorten aus möglichst leicht zugänglich sein.
Im Folgenden soll modellhaft das Versorgungsnetzwerk für das Bundesland Kärnten skizziert werden, welches sich auch weiterhin im steten Ausbau befindet.
Netzwerk von Einrichtungen zur Behandlung von Abhängigkeiten, Bundesland Kärnten
