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Ziele und Aufgaben


Die Geriatrie kann die Lebensqualität vor allem in drei Bereichen, den drei geriatrischen Hauptzielen, fördern:

  1. Prävention, Diagnostik und Behandlung akuter Krankheiten zur Verhinderung von Gesundheitsstörungen, welche die Lebensqualität beeinträchtigen können.
  2. Minimierung körperlicher, geistiger und seelischer Behinderungen sowie chronischer Krankheiten, wenn unheilbare Gesundheitsstörungen, die die Selbständigkeit im Alltag beeinträchtigen, vorliegen.
  3. Minimierung des subjektiven Leidens, insbesondere von Schmerz, Atemnot, Übelkeit, Juckreiz, Inkontinenz, Depression, Angst, Panik, Einsamkeit und Langeweile. Das gilt auch, wenn Ziel 1 und 2 nicht erreicht werden können.

Wechselwirkungen zwischen den Bereichen Körper, Psyche, personelles und materielles Umfeld sowie die persönlichen Ziel- und Wertsetzungen der Patienten finden besondere Berücksichtigung.

 

Ausdruck des geriatrischen Denkens und Handelns ist deshalb das GERIATRISCHE ASSESSMENT, die Erfassung des Patienten in seinen verschiedenen Dimensionen.

 

Entsprechend diesem mehrdimensionalen, diagnostischen Ansatz werden medizinische, pflegerische, therapeutische und soziale Interventionen interdisziplinär geplant und durchgeführt. Das Handeln im   GERIATRISCHEN TEAM   ist die Folge.