
Der Gründungsgedanke und die Aufgabe der Hospizbewegung ist:
Menschliche Zuwendung und Schmerzlinderung für Schwerstkranke und Sterbende sowie die Begleitung der trauernden Angehörigen.
Nicht die Vorbereitung auf den Tod steht im Vordergrund unserer ehrenamtlichen Arbeit, sondern das Leben des Todkranken.
Die letzten Wochen und Stunden sollen ihm so lebenswert wie nur möglich gemacht werden.
Die Hospizarbeit richtet sich deshalb bei ihrer Hilfe und ihrer Organisation nach den Bedürfnissen, Wünschen und Rechten der Sterbenden aus, zielt vor allem auf Fürsorge und lindernde Hilfe -
Schweiß wischen, Hände halten, Linderung der körperlichen Schmerzen, Gespräche über Leben, Tod und dem Danach.
Eine wichtige, Komponente in der Hospizarbeit ist die psychosoziale Begleitung. Sie umfasst emotionalen Beistand für den Sterbenden und seine Angehörigen und Freude und hilft bei der Auseinandersetzung mit dem bevorstehenden Tod. Sie unterstützt alle Betroffenen bei der Bewältigung unerledigter Probleme.
Lebensverlängernde Maßnahmen oder aktive Sterbehilfe lehnen Hospizmitarbeiter ab.
Hospizmitarbeiter stehen für Begleitungen zu Hause, in Alten- oder Pflegeheimen und Krankenhäusern zu Verfügung.