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Das Leben neu entwickeln
Herrnhilf unterstützt junge Menschen im Alter von 4 bis 18 Jahren. Wir geben Kindern und Jugendlichen die Zeit, die sie brauchen. Im Vordergrund steht dabei die ganzheitliche Wahrnehmung des Kindes als Persönlichkeit.
Denn jede junge Persönlichkeit ist von einer ganz individuellen Lebensgeschichte geprägt. Unsere Interventionen richten sich nicht vorrangig gegen die Fehler sondern für das Fehlende. Mit unserer Unterstützung und Begleitung wollen wir auftretende Defizite im psychischen und kognitiven Bereich bearbeiten. So entdecken Kinder und Jugendliche vorhandene Fähigkeiten und können ihre Talente entfalten. Wir holen entsprechende Gutachten ein um Therapien zu initiieren und führen Förderprogramme durch, um einen Pflichtschulabschluss zu sichern.
Genauso helfen wir bei der Berufswahl und begleiten Jugendliche während der Lehrzeit. Insgesamt soll so persönliche Entwicklung gefördert werden, damit jeder junge Mensch einen Weg findet, sich in der Welt zu orientieren.
Jeder Mensch ist anders
Wir gehen individuell auf jedes Kind und jeden Jugendlichen ein. Dabei berücksichtigen wir den bisherigen Entwicklungsverlauf unter Einbeziehung früherer bedeutsamer Entwicklungs- und Sozialisationsbedingungen. So können sie ihre persönlichen Stärken entwickeln und umsetzen. Damit eine Rückführung in die Familie bzw. der Einstieg in betreute Wohnprojekte möglich wird, fördern wir Fähigkeiten, die viele als selbstverständlich betrachten: Sozialkompetenz, Konfliktlösungsstrategien, positives Freizeitverhalten und den Zugang zur Arbeitswelt. Durch dieses Training geben wir Ihnen die Chance, größtmögliche Selbstständigkeit zu erlangen und das Leben eigenhändig zu meistern.
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Unsere Grundsätze Wir orientieren uns an individuellen Bedürfnissen, ermöglichen soziale Lernprozesse, bilden Gruppen als soziales Lernfeld, fördern familienähnliche Wohn- und Lebenserfahrungen, beziehen die Familie mit ein, bauen stabile Beziehungen zu Bezugspersonen auf und bieten wenn nötig, psychologische und therapeutische Unterstützung an. Wir integrieren in ein gesundes soziales Umfeld und geben eine Orientierung für die Lebenswelt. Dabei steht immer das christliche Menschenbild im Vordergrund.
Andere Wege

Um Kinder und Jugendliche aus innerlichen Einbahnstraßen zu locken, entwickeln wir auch erlebnispädagogische Kurzprojekte. Diese Projekte finden nicht abgehoben vom pädagogischen Alltag statt, sondern werden in unsere pädagogischen Maßnahmen miteingebaut. So wird ein Transfer der in den Projekten erlernten Fähigkeiten gewährleistet, und weitere nötige Entwicklungsschritte erkannt. Diese Projekte werden mit verschiedenen Medien (Trekking, Rad, Klettern) sowohl im In- als auch im Ausland durchgeführt.
Unsere Zusatzangebote
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Aktivitäten im musisch-kreativen sowie sportlichen Bereich 
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Durchführung von Trainings- und Förderprogrammen (Sindelar, Nikitin, Audiva)
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Einzelbetreuung
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Gruppenurlaube
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Lese- und Rechtschreibtraining durch diplomierte LegasthenietherapeutInnen
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Erlebnispädagogik durch qualifizierte Erlebnispädagogen
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Pferdegestützte Pädagogik
Ein ganz normales Kind Der Bezug zur realen Welt geht den Kindern und Jugendlichen nie verloren. Sie besuchen öffentliche Schulen oder den Kindergarten. Die Integration findet auch durch das Dorfleben in unserer Nachbarschaft statt. Dort erleben unsere jungen Erwachsenen soziale Kontakte auf privater Ebene. Sind sie schon weiter in ihrer Entwicklung, besuchen sie höhere Schulen oder sind in Lehrstellen der öffentlichen Wirtschaft tätig.
Nichts bleibt beim Alten
So wie sich unsere Kinder weiterentwickeln, tun das auch wir. Das Konzept von Herrnhilf wird immer wieder hinterfragt, um es nach neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen zu verbessern und zu optimieren. Zwei wesentliche Punkte dabei sind die Weiterbildung unserer MitarbeiterInnen und die Teamsupervision.
Der Aufnahmemodus
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Vorstellungsgespräch im Haus mit den Eltern oder anderen Bezugspersonen und SozialarbeiterInnen
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Schnuppertage (drei Tage bis max. eine Woche)
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Zielvereinbarung zwischen dem betreuten Kind oder Jugendlichen, der Einrichtung, dem Jugendamt und den Eltern

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