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Sozialpädagogische Wohngemeinschaften Wifzack und OK eröffnet
Die sozialpädagogischen Wohngemeinschaften der Diakonie Kärnten in Welzenegg wurden am 15. Mai 2009 offiziell den Kindern und Jugendlichen übergeben.

 

Die sozialpädagogischen Wohngemeinschaften „Wifzack“ und „OK“ bieten seit einigen Monaten einen geschützten Lebensraum für Kinder und Jugendliche in persönlichen und familiären Not- und Krisensituationen. Am 15. Mai sind sie im Beisein zahlreicher Ehrengäste offizielle eröffnet worden.

In den beiden WG´s werden Kinder und Jugendliche von fünf bis 18 Jahren sozialpädagogisch betreut, bei Bedarf auch mit therapeutischer Unterstützung. Ein Bezugsbetreuer begleitet die Kinder durch die Kindergarten- und Schulzeit, hilft bei der Berufswahl und ist auch in der Lehrzeit für die Jugendlichen da. So wird ein soziales Netz geboten, das trägt, begleitet, unterstützt, fördert, um so ein verantwortungsvolles und selbständiges Leben zu ermöglichen. „Geborgenheit zu geben und einen Lebensraum zu schaffen, in dem die Kinder und Jugendlichen sich entfalten und entwickeln können, ist unser oberstes Ziel“, so Pfarrer Mag. Hubert Stotter, Rektor der Diakonie Kärnten.  

Ab dem 15. Lebensjahr haben die Jugendlichen die Möglichkeit in  kleinen Wohnungen im Haus sich auf die selbständige Lebensführung vorzubereiten, bekommen aber noch so viel Unterstützung, wie sie benötigen. Der nächste Schritt ist dann schon eine eigene Wohnung in der Stadt, in der die Betreuung sich verringert. Auch hierbei wird der Jugendliche von seinem Bezugsbetreuer begleitet. Dadurch bleibt ein Beziehungsabbruch erspart und die Kontinuität erhalten. Durch dieses drei-Stufen Modell  wird ein gleitender Einstieg in ein eigenständiges Leben ermöglicht.

 

20 Kinder, im Alter von fünf bis 17 Jahren, wohnen derzeit in den Wohngemeinschaften. Herzstück jeder WG ist ein großer, offener Gemeinschaftsbereich mit Sitzstufen, Lesefenster, Lernbereich und vielen Spielmöglichkeiten, in dem sich das tägliche Leben abspielt.  15 pädagogisch/psychologisch ausgebildete Betreuerinnen und Betreuer sind in der Begleitung, Förderung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen in dem 970 m² großen Haus tätig.

 

Frau Brigitta Höfferer, Fachbereichsleiterin Jugendwohlfahrt der Diakonie Kärnten bedankte sich im Namen der Kinder und Jugendlichen für das schöne, neue zu Hause. Bei der Eröffnungsfeier wurden unter anderem gesehen: Christine Gaschler, Superintendent Mag. Manfred Sauer,  ...

 

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Herwig Seiser, Mag. Andrea Wulz, LR Mag. Christian Ragger, Rektor Pfr. Mag. Hubert Stotter,  Yvonne Eichler Teamleiterin der WGs Wifzack und OK sowie Kinder.

 

Hier noch ein Gedicht, das anlässlich der Eröffnung von den Kindern verfasst wurde.

 

Liebe Leute, groß und klein,

kommt alle in die WG Wifzack rein.

Seid für heute unsere Gäste

Zu unserem Feste.

 

Wir zeigen Euch wie schön wir wohnen,

der Besuch wird sich für alle lohnen.

Das Haus ist neu, auch wir sind das,

drum macht uns das Leben hier vo viel Spaß.

 

Seit August 2009 sind wir schon hier

und staunten nicht schlecht über das schöne Qaurtier.

Auch die Betreuer waren ganz hin und weg

denn das Haus steht auf einem schönen Fleck.

 

Sieben Zimmer, Küche, Garten, Bad

hier wird uns ganz bestimmt nie fad.

Das Haus ist riesig, wir alle neun haben Platz,

sogar für unseren kleinsten Spatz.

 

Was haben wir seit dem Einzug gelacht, geweint, gesungen

und sind im Haus und Garten herum gesprungen.

Die Stadt, der Park, das Kreuzbergl und der See,

das sind in Klagenfurt unsere Lieblingsorte.

 

Die Betreuer die kochen ganz gut und auch viel,

das Aufessen machen wir uns selbst zum Ziel.

Ob Salamibrot, Palatschinken, Spaghetti oder Sterz,

hier bekommt jeder sein Lieblingsessen, das ist kein Scherz.

 

Wir Kinder helfen beim Kochen, Putzen und Waschen

und um Punkt 16 Uhr gibt's täglich was zum naschen.

Die ständigen Lauskontrollen müssen sein,

denn mit den Läusen zu leben ist nicht fein.

 

Die Betreuer sind für uns da bei Tag und auch bei Nacht,

da ist ein Dankeschön sehr angebracht.

Sie nehmen uns an, so wie wir halt sind,

wir können mit ihnen Spaß haben, ganz bestimmt.

 

Zum Schluss möchten wir bei diesem Feste,

uns bedanken bei ganz speziellen Gästen.

Herr Rektor Stotter, Frau Höfferer, Yvi und die ganze Diakonie,

ihr seid Spitze, das vergessen wir nie!