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Haus Bethanien
9560 Feldkirchen, Zehenthofgasse 1
Telefon (+43)4276 48574-11
2 Gruppen mit insgesamt 12 Kindern/Jugendlichen
7 Mitarbeiter/innen
Leitung: Diakon Gunther Stähle
E-Mail:


Durch die integrative Wohnform, wie sie im Haus Bethanien angeboten wird, ergibt sich die Möglichkeit, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung näher kommen, beiderseitige Veränderungen initiiert werden und ein Miteinander möglich wird.

 

Waiern_cd_1_004.jpgDie Betreuung und Begleitung erfolgt durch ein interdisziplinär qualifiziertes Team von MitarbeiterInnen aus den Bereichen der Jugendwohlfahrt und Behindertenhilfe.

Neben der gemeinsamen Erledigung der alltäglichen Belange wie z. B. Hausarbeiten, Zubereitung der Mahlzeiten etc. zählt die individuelle pädagogische und soziale Hilfestellung bzw. Intervention in Kooperation mit anderen Einrichtungen sowie die Gestaltung von gemeinsamen Freizeitaktivitäten im Vordergrund.

 

 

1. Zielsetzung

 

Ein kleiner alters- und geschlechtsgemischter Gruppenverband mit klaren Strukturen DSCF2907.JPGstellt die Basis der Arbeit dar.

 

Ziel ist es, in einem gemeinsamen Lernprozess die Entfaltung und Koordination individueller Veranlagungen und Begabungen zu ermöglichen und mit den evtl. Beeinträchtigungen leben zu lernen, um eine möglichst positive Einstellung zu sich selbst sowie zu anderen Personen, und zu sachlichen Werten zu erreichen.

Eine kooperative Zusammenarbeit mit den beteiligten Institutionen und - wenn möglich - mit den Eltern ist sehr wichtig und selbstverständlich.

 

 

2. Zielgruppe

 

Aufgenommen werden Jungen und Mädchen ab dem 4. Lebensjahr, die Benachteiligungen erfahren haben, Beeinträchtigungen aufweisen bzw. sich nicht altersgemäß entwickelt haben.

Dazu gehören Störungen bzw.Beeinträchtigungen im emotionalen, sensorischen, motorischen, sprachlichen und sozialen Bereich.

 

 

3. Aufnahme

 

Die Aufnahmeentscheidung fällt, soweit es möglich ist, nach persönlichen Gesprächen mit dem Kind und den am bisherigen Erziehungsprozess wesentlich beteiligten Personen. DSCF2492.JPG

Berichte, Verhaltensbeobachtungen, Gutachten usw. werden hinzugezogen.

Bei der Aufnahme in die Integrative Wohngemeinschaft sollte absehbar sein, dass das Kind - der Jugendliche sich auf ein intensives und kontinuierliches  Beziehungsangebot einlassen kann.

Im Gespräch werden die Erwartungen und Wünsche koordiniert, sodass eine klare Entscheidung aller Beteiligten die Grundlage für eine Aufnahme darstellt.

Die Aufnahmemodalitäten wie z.B. Probewohnen und Zeitraum werden individuell vereinbart.

 

 

4. Pädagogische Grundsätze

  • Orientierung an und Förderung nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder/Jugendlichen DSCF2320.JPG
  • Aufbau von Beziehungen - Bezugsbetreuersystem
  • Aufarbeiten von Defiziten
  • Gruppe als soziales Lernfeld - Umgang mit dem Anderssein des Mitbewohners
  • Schulische Förderung
  • Begleitung und Unterstützung bei der Berufswahl und während der Ausbildungszeit
  • Hinführen zu einer möglichst selbständigen Lebensführung
  • Wiedereingliederung in die Ursprungsfamilie

 

5. Interdisziplinäre Zusammenarbeit

 

Die individuellen Beeinträchtigungen der Kinder/Jugendlichen fordern eine enge Zusammenarbeit mit weiteren Fachbereichen:  H__nde_7.jpg

  • Kinder- und Jugendtherapeuten
  • Ergo-, Logo- und Physiotherapeuten
  • Fachärzte
  • Kinder- und Jugendpsychiatrien
  • Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Kindergärten und Schulen bzw. Lehrstellen

  

Integration ist im Haus Bethanien nicht nur ein Schlagwort -

wir leben sie!

 

 


Landesausstellung 2011