Symposium: Kinder und Jugendliche - zwischen Jugendwohlfahrt und Psychiatrie
Am Dienstag, dem 23. Februar 2010, fand vor 230 interessierten Teilnehmer/-innen an der Fachhochschule OÖ in Linz, das diesjährige Symposium statt.
Es sind besondere Problemlagen und Einzelfälle von Kindern und Jugendlichen, die in der Fachliteratur und Umgangsprache als „auffällig geworden“, „krank“, „schwer erziehbar“, „verhaltensgestört“, „verrückt“ bzw. „schwierig“ bezeichnet werden. Bei ihnen treten nicht nur pädagogische Probleme auf, sondern es sind auch psychische oder psychosoziale Ursachen für „schwieriges“ Verhalten anzunehmen. Es ist bestimmt nur eine kleine Zielgruppe. Diese Kinder und Jugendlichen gelten jedoch als die „Schwierigsten“, sie kosten viel Zeit, Kraft und Nerven und leiden zumeist selbst sehr an sich und ihren Beeinträchtigungen.
Programm
8:30 Eintreffen 9:00 Begrüßung Dir. Gottfried Fux, GF Diakonie Zentrum Spattstraße Mag. Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich 9:45 Impulsreferat: Wem gehört das schwierige Kind? Primar Dr. Paulus Hochgatterer, Leiter der Abt. für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie - Landesklinikum Donauregion Tulln, Buchautor 10:15 (K)ein Fall wie jeder andere - wohin? Ausgangslage und Fragestellungen anhand eines Fallbeispiels DSA Gerhard Eisschill, Abt.leiter Sozialpädagogische Maßnahmen JW Mag. Erika Breuer, Leiterin des Wàki - Zufluchtsort für Jugendliche (beide) Diakonie Zentrum Spattstraße 10:45 Pause 11:15 Diagnosen im Kinder- und Jugendalter - hilfreich oder hemmend? Primar Dr. Michael Merl, Ärztlicher Leiter im Sonderkrankenhaus des Diakonie Zentrum Spattstraße, Vorstand der Abt. für Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) in der Linzer Landes- Frauen- und Kinderklinik (LFKK) 11:45 „So hab ich´s mir nicht vorgestellt...“ Der Aufenthalt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie: Was ist anders als in einer sozialpädagogischen Einrichtung? Primar Dr. Werner Leixnering, Leiter der Abteilung für Jugendpsychiatrie an der Linzer Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg 12:30 Mittagspause 13:30 Möglichkeiten und Grenzen multiprofessioneller Diagnostik und Hilfeplanung Mag. Reinhold Rampler, Land OÖ, Abteilung Jugendwohlfahrt, Leiter der Gruppe Erziehungshilfe und Rechtliche Vertretung Jugendliche im Spannungsfeld der Entscheidungsgremien Mag. Renate Hackl, Land OÖ, Abteilung Soziales, Leiterin der Gruppe Leistungen für Menschen mit Beeinträchtigungen 14:30 Unterschiedliche Arbeitsfelder und Verantwortungsbereiche - gemeinsame Ziele Podiumsdiskussion mit Bezug zu Fallgeschichte und Fragestellungen des Tages JW Herr Mag. Reinhold Rampler SO Frau Mag. Renate Hackl OA Dr. Armin Kröswagn, Arzt im Sonderkrankenhaus DSA Gerhard Eisschill, Mag. Erika Breuer, Leiterin des Wàki - Zufluchtsort für Jugendliche 16:00 Ende der Veranstaltung
Moderation Mag. (FH) Hannelore Kleiß, Diakonie Zentrum Spattstraße
Mit Ende März sollen auch die einzelnen Vorträge über die Home-Page der Diakonie Zentrum Spattstraße abrufbar sein. |
